Vision-geführte Roboterzellen · Life Science
Kein Teil liegt gleich.
Jedes wird geprüft.
Wenn Ihre Bauteile in Lage und Form streuen, erkennt unsere Roboterzelle jedes Teil einzeln, bearbeitet es exakt an der richtigen Stelle und verifiziert das Ergebnis lückenlos — in einem Durchgang.
Die Herausforderung
Drei Herausforderungen, die nur eine zusammenhängende Architektur löst.
Streuende Bauteile, streuende Features, und 100 %-Verifikationspflicht — getrennt voneinander lösen viele Anbieter zwei davon. Alle drei in einem Durchgang löst nur eine Closed-Loop-Architektur aus Vorher-Vision, Bearbeitung und Nachher-Vision.
Wenn das auf Sie zutrifft
- Ihre Bauteile liegen jedes Mal anders im Tray.
- Die zu bearbeitende Stelle sitzt nie exakt gleich.
- Jedes einzelne Teil muss nachweisbar geprüft sein.
- Stückzahlen steigen — Handprüfung kommt nicht mehr mit.
- Audit verlangt lückenlose Doku pro Teil.
Herausforderung · 01
Die Lage variiert
Greifer-Übergaben, Spritzguss-Toleranzen und empfindliche Materialien verhindern hartes Fixturing. Starre Bearbeitungsstationen scheitern an dieser Streuung.
Unser Ansatz
Die Bildverarbeitung erfasst jedes Teil einzeln und übergibt dem Roboter die exakte Position.
Herausforderung · 02
Das Merkmal wandert
Islands, Septa, Ports, Membrane sitzen aufgrund Spritzguss- und Bondtoleranzen nicht reproduzierbar an derselben relativen Position. Robotik nach reinem Programm trifft daneben.
Unser Ansatz
Wir lokalisieren das Merkmal auf jedem Teil neu und korrigieren die Roboterbahn in Echtzeit.
Herausforderung · 03
Die Stichprobe genügt nicht
Regulatorik und Risikoprofil verlangen, dass jeder Bearbeitungsschritt am Stück selbst verifiziert und mit OK/NOK-Ergebnis dokumentiert wird. End-of-Line-Inspektion ist zu spät — Ausschuss ist da schon entstanden.
Unser Ansatz
Nachher-Vision vergleicht in derselben Zelle gegen Toleranz, sortiert IO/NIO automatisch und übergibt das Ergebnis pro Stück ans MES.
In Serie bei QIAGEN
Im Serienbetrieb bei QIAGEN.
Für QIAGEN betreiben wir Prüfzellen in der laufenden Serienfertigung von Diagnostik-Komponenten: zuführen, erkennen, bearbeiten, prüfen, sortieren — vollautomatisch und mit dokumentiertem Nachweis für jedes einzelne Teil.
Was die Zelle leistet — und was nicht
Passt das zu Ihrer Aufgabe?
Wofür unsere Zellen gebaut sind — und wofür nicht. Diese Klarheit gehört für uns an den Anfang, nicht ins laufende Projekt.
Im Scope
- Vision-geführtes Handling streuender Bauteile
- Feature-Lokalisierung und Pfad-Korrektur in Echtzeit
- Bearbeitungsschritte mit SCARA- und 6-Achs-Robotern
- 100 %-Prüfung vor und nach dem Schritt
- Sortierung nach Prüfergebnis
- Rückverfolgbare Dokumentation pro Bauteil
- Anbindung an Linie, MES, AGV/FTS via OPC UA
Nicht im Scope
- Großserien-Highspeed jenseits der Roboter-Taktzeit
- Schwerlast-Handling über die SCARA-Traglast hinaus
- Rein manuelle Arbeitsplätze ohne Automatisierung
- Chemische oder nasschemische Prozessschritte
- Reine Software-/KI-Projekte ohne Anlage
- Standard-Pick-&-Place ohne Streuungs- oder Prüfanforderung
Anwendungsfelder
Wo unsere Zellen heute im Einsatz sind.
Mikrofluidik, Lab-on-Chip und IVD-Konsumablen.
Für Bauteile mit Inlets, Outlets, Luftausgleichsöffnungen, Reagenzports oder anderen definierten Funktionsstellen.
- Öffnen oder Perforieren von Ports
- Bearbeiten von Reagenz- oder Fluidikstellen
- Kamerageführte Lageerkennung
- Verifikation gegen Bauteil-Referenz (Offset OK/NOK)
- IO/NIO-Sortierung
Direkt anknüpfend an unsere QIAGEN-Referenz: Spritzguss-Konsumablen mit Mikrostrukturen — ab Stückzahlen, bei denen manuelles Handling und End-of-Line-Inspektion an ihre Grenzen kommen.
- Bauteil
- Mikrofluidik-Chip
- Funktion
- Reagenzport öffnen
- Kameraauflösung
- 15 µm
- Prüfung
- Vorher / Nachher
Pens, Autoinjektoren und Kartuschen-Komponenten.
Für streuende Spritzgussteile, die einzeln in ihrer Lage erkannt, bearbeitet oder gefügt und lückenlos dokumentiert werden müssen.
- Lageerkennung jedes Bauteils vor dem Greifen
- Bearbeiten oder Fügen definierter Funktionsstellen
- Prüfung sicherheitsrelevanter Maße
- Verifikation gegen Bauteil-Referenz
- Rückverfolgbare Dokumentation pro Bauteil
Dieselbe Kombination aus Bildverarbeitung und SCARA-Bearbeitung wie in der Mikrofluidik — übertragen auf Drug-Delivery-Komponenten mit hohen Anforderungen an Rückverfolgbarkeit.
- Bauteil
- Kartusche / Pen-Teil
- Funktion
- Fügen & Prüfen
- Kameraauflösung
- nach Bauteil
- Prüfung
- Vorher / Nachher
Einweg-Komponenten für die Bioprozess-Technik.
Für Connectoren, Beutel-Ports und Schlauchsets, deren Funktionsmaße vor dem Verbau verifiziert und rückverfolgbar erfasst werden müssen.
- Prüfung von Funktions- und Dichtmaßen
- Streuungs-tolerantes Handling empfindlicher Teile
- Kamerageführte Lageerkennung
- Verifikation gegen Bauteil-Referenz
- Sortierung nach Befund
Single-use-Komponenten kommen in großer Variantenvielfalt — die vision-geführte Zelle stellt sich auf die jeweilige Geometrie ein, statt auf eine feste Vorrichtung angewiesen zu sein.
- Bauteil
- Connector / Port
- Funktion
- Maß-Verifikation
- Kameraauflösung
- nach Bauteil
- Prüfung
- Vorher / Nachher
MV.BRIX — modulare Plattform
Konfigurieren statt neu entwickeln
Unsere MV.BRIX-Plattform besteht aus erprobten Hardware- und Software-Modulen — Automation, Vision, Software, Inspection. Aus diesen Bausteinen konfigurieren wir Ihre maßgeschneiderte Anlage. Geringeres Risiko. Kürzere Lieferzeiten. Niedrigere Total Cost of Ownership.
- Skalierbar · wartbar · zukunftssicher
- 100 % passgenau für Ihre Anforderung
- Time-to-First-Measurement 4-8 Monate
Warum MABRI.VISION?
Sechs Fragen für eine schnelle Einschätzung.
Schon ein „Ja“ reicht für ein erstes technisches Gespräch. Tippen Sie an, was auf Sie zutrifft.
Je mehr Punkte zutreffen, desto eher lohnt sich ein Machbarkeitsgespräch. Aber: Eine einzige zutreffende Aussage genügt schon als Anlass.
Bauteilprozess besprechen →- Muss eine definierte Stelle am Bauteil µm-genau bearbeitet werden?
- Liegt das Bauteil oder die Stelle nicht immer am gleichen Ort?
- Muss nach dem Schritt zu 100 % geprüft werden, dass er korrekt war?
- Werden die Bauteile aus KLT, Tray oder per AGV zugeführt?
- Liegt die Anwendung in Diagnostik, Drug Delivery oder Bioprocessing?
- Planen Sie eine neue Linie oder die Skalierung einer bestehenden?
Sechs Schritte. Eine Zelle.
Von der Zuführung bis zur Dokumentation bleibt das Teil in einer einzigen Zelle — ohne Stationswechsel, ohne erneutes Umsetzen.
Zuführung
Bauteile gelangen als Schüttgut, im Tray oder per AGV/FTS in die Zelle — ohne aufwändige Vereinzelungs-Hardware.
Lageerkennung
Die Bildverarbeitung bestimmt Position und Orientierung jedes Bauteils einzeln — die Greifposition wird pro Teil berechnet.
Bearbeitung
SCARA- oder 6-Achs-Roboter führen den Arbeitsschritt aus — die Bahn wird auf die tatsächliche Merkmal-Lage korrigiert.
Prüfung
Das Ergebnis wird vor und nach dem Schritt zu 100 % geprüft — Maß, Vollständigkeit und Lage.
Sortierung
Gut- und Schlecht-Teile werden anhand des Prüfergebnisses getrennt ausgeschleust — ohne manuelle Nachsortierung.
Dokumentation
Jeder Schritt wird pro Bauteil rückverfolgbar dokumentiert und an Ihre Linie bzw. Ihr MES übergeben.
REFERENZEN
AR / Smart Glasses
CA · US
EUV Halbleiter
NL
Tier-1 Automotive
München · DE
MedTech Implants
Boston · MA
Diagnostik-Chips
Hilden · DE
Drug Delivery
Massachusetts · US
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30 Minuten online, mit einer konkreten Bauteilbeschreibung als Einstieg. Wir klären gemeinsam, ob eine vision-geführte Zelle für Ihre Aufgabe passt — sachlich, ohne Verkaufsdruck.
